Altersvorsorge bei Inflationsgefahr

Altersvorsorge bei InflationsgefahrViele Menschen in Deutschland werden von der Angst vor einer Inflation geplagt. Seit einiger Zeit scheint vielen die Inflation in Deutschland immer näher gerückt zu sein, Lebensmittel und Benzin werden immer teurer und auch die Strompreise werden vermutlich in nächster Zeit in die Höhe schnellen. Besonders stark beeinflusst eine eventuelle Inflation aber natürlich die Altersvorsorge. Das mühsam zur Seite gelegte Geld ist plötzlich nichts mehr wert – für viele ein wahrer Albtraum.

Viele Experten beruhigen jedoch die aufgeregten Vorsorger: Die momentane Teuerungsrate liegt (im Jahr 2011) bei 2 %. Dies wird als Preisstabilität definiert, keineswegs als Inflation. Auch andere Indikatoren lassen keine Inflation in näherer Zeit erwarten. Deshalb sollte man nicht unüberlegt seine Anlage aufgrund von Inflationsangst kündigen, sondern sich gewissenhaft für eine Altersvorsorge entscheiden.

Die beste Versicherung ist eine gute Mischung der Anlageklassen, auf die man sein Vermögen verteilt. Was das genau bedeutet, muss allerdings individuell entschieden werden. Bedeutend ist für diese Entscheidung vor allem, wie hoch das Vermögen ist und wie groß die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Besonders abgeraten wird davon, sein Geld blind in Immobilien zu investieren. Denn ob diese bei einer Inflation tatsächlich schützen, ist unklar. Als Teil der eigenen Anlagemischung sind Immobilien aber, genau so wie Gold, natürlich geeignet. Dazu kann außerdem Geld in Spareinlagen, Tagesgeld, Investmentfonds und Festgeld angelegt werden. Auch Sachwerte bieten sich für so manchen an. Schlussendlich muss man für sich selbst den goldenen Mittelweg finden, sodass die Angst vor Inflation nicht die Rendite zunichtemacht, andererseits aber das Risiko der Anlagen an der Rendite und der eigenen Risikobereitschaft angemessen ist. Empfohlen wird häufig die Anlage in Monats- oder Festgeld, mit einer Laufzeit von etwa einem Jahr. Der Zinsvergleich lohnt sich bei dieser Anlage zudem in jedem Fall. Damit man auch bei der langfristigen Anlage, zum Beispiel der Lebensversicherung, kein Risiko eingeht, ist die dynamische Beitragsanpassung eine empfehlenswerte Möglichkeit. Bei dieser Form der Anlage kann man nach Bedarf und momentaner Lage die Beiträge erhöhen und somit auch eine Leistungserhöhung herbeiführen.



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