Für das Alter vorsorgen

Für das Alter vorsorgenEs gab einmal einen Finanzminister namens Norbert Blüm, welcher die Behauptung aufstellte das unsere Renten gesichert seien. Dies bezog er auf den lange bestehenden Generationenvertrag. Anscheinend sieht es jedoch seit mehreren Jahren so aus, dass immer weniger Rentenzahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Dass dadurch einmal eine extreme Schieflage entstehen würde, war den Verantwortlichen seinerzeit sicher noch nicht bewusst, denn sonst hätten sie bereits damals einen Weg gefunden und dafür gesorgt, das die Renten so lange wie möglich stabil bleiben. Es führt nun leider kein Weg mehr daran vorbei, dass jeder Erwerbsfähige einen Teil seines Einkommens für seine Altersvorsorge selbst aufbringen sollte.

Das gesamte Rentensystem beruht daher auf drei zwar voneinander unabhängigen, aber dennoch ineinandergreifenden Säulen. Die Säule eins besteht aus der gesetzlichen Vorsorge, welche durch die während des gesamten Arbeitslebens eingezahlten Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rente ständig anwächst. Hierzu gehören auch die Alterssicherung der Landwirte, die berufsständische Altersversorgung sowie die Beamtenversorgung. Diese gesetzliche Rentenversicherung basiert auf einem Umlageverfahren und kann sich im Laufe der Jahrzehnte dennoch im Gesamten ein wenig verändern. Wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, seine Tätigkeit weiterhin aufzunehmen, erhält er eine Erwerbsunfähigkeitsrente, bei der angenommen wird, dass der Betroffene für den Rest seines Berufslebens immer den Durchschnitt der letzten 5 Jahre in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hätte.

Die zweite Säule der heutigen Vorsorgemöglichkeiten sind die betriebliche Vorsorge sowie die Zusatzvorsorge des öffentlichen Dienstes. Bei dieser Vorsorgeart hat der Arbeitgeber des Betroffenen einen maßgeblichen sehr hohen Anteil, ebenso wie für die Auswahl, um unter www.kreditkarte.net/ratgeber/die-beste-kreditkarte/ die beste Kreditkarte zu erhalten. Der Arbeitgeber richtet für seine Arbeitnehmer eine betriebliche Rentenvorsorge ein, wobei der Arbeitnehmer am Ende seines beruflichen Lebens eine in den Jahren angewachsene betriebliche Rente erhält. Dies ist allerdings nur bei größeren Unternehmen der Fall, da die kleinen Betriebe sich keine eigene betriebliche Vorsorge leisten können. Gemeinsam mit der gesetzlichen Rente hat der Arbeitnehmer mit der betrieblichen Vorsorge eine Möglichkeit geschaffen, die Lücke zwischen seinem normalen Verdienst und der tatsächlich erworbenen Rentenanwartschaft erheblich zu verringern und seinen nun verdienten Ruhestand mit relativ geringen Abzügen zu genießen.

Die dritte Säule der Vorsorge für das Alter ist die private Vorsorge. Die immer noch beste Altersvorsorge ist die eigene Immobilie, welche spätestens mit Rentenbeginn frei von Schulden ist, sodass der Rentner nur noch die Nebenkosten und die Steuern für das Grundstück entrichten muss. Die staatlich geförderten Vorsorgemöglichkeiten sind die Riester-Rente sowie für Selbstständige die Rürup-Rente.



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