Gut versorgt im Alter
Wer sich gut abgesichert hat und aufgrund seiner beruflichen Leistungen eine überdurchschnittliche Altersvorsorge geniest, kann sich heute glücklich schätzen, denn er gehört zu den Gewinnern des Gesellschaftsspiels, das Leben heißt. Wenn die Gesundheit es zulässt, lassen sich nun auch Dinge finanzieren, für die früher keine Zeit da war oder kein Geld. Allerdings gelingt es heute immer weniger Menschen, eine solide Altersversorgung auf die Beine zu stellen. Häufige Jobwechsel, gesundheitlich bedingter Berufswechsel und die Arbeit im Niedriglohnsektor, lassen die Rentenpunkte fallen und die staatliche Rentenversicherung reicht in vielen Fällen nicht mehr aus, um ein Leben über der relativen Armutsgrenze führen zu können. Der Staat bietet Arbeitnehmern, die zusätzlich vorsorgen, wollen die geförderte Riester-Rente an.
Freiberufler und Selbstständige müssen sowieso sehen, dass sie zur Vorsorge sparen. Es wäre schlimm, wenn sich ein gestandener Mann nicht Mal mehr eine kleine Wette bei Wettbonus gönnen könnte. In der Vergangenheit war es meist die Lebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung, die der Altersvorsorge diente. Da hier die garantierte Dividende aber immer mehr gefallen ist, bieten sich inzwischen andere Lösungen an. Kombinierte Pakete aus Festgeld, Anlagefonds und Sparvertrag etwa. Im Internet gibt es zahlreiche Vergleichsmöglichkeiten damit der Betroffene die besten Angebote kennt. Wer sich nicht sicher ist, wie viel er monatlich zurücklegen kann, sollte zunächst seine laufenden Ausgaben prüfen, um feststellen zu können, ob er Sparreserven nicht etwa bei der Stromrechnung oder an den Gasversorger verschenkt. So lassen sich leicht Beträge von bis zu 100,- € im Monat einsparen, ohne dass auf andere Annehmlichkeiten verzichtet werden muss. Wer solche Beträge konsequent anspart, kann bereits nach zwei bis drei Jahren in eine günstigere Anlageform einsteigen, die mehr Dividende verheißt.
