Mit Tagesgeldzinsen gute Rendite erzielen
Tagesgeldkonten erfreuen sich seit geraumer Zeit immer größerer Beliebtheit. Sie bieten Sicherheit und Zinsen auf dem Niveau einer Festgeldanlage und gleichzeitig nahezu die Flexibilität eines Girokontos, wenn auch mit einigen Einschränkungen. Internetseiten wie www.tagesgeldzinsen.org bieten dahin gehend gute Informationen. Der Kunde ist bei Tagesgeldkonten nicht gezwungen, sich lange zu binden. Dieses sogenannte Tagesgeldhopping bedeutet nichts anderes, als dass man das Tagesgeldkonto von Zeit zu Zeit auflöst und bei einer anderen Bank wieder eröffnet, wenn diese bessere Zinsen auf das Tagesgeld bietet. So kann man optimal von den Vorteilen profitieren, mit denen die Banken Neukunden werben. Besonders bei Angeboten mit relativ hohem Zinssatz ist es üblich, dass nach 6 bis 12 Monaten das Angebot an den aktuellen Markt wieder angepasst wird und entsprechend niedriger verzinst wird. Wer also wirklich hohe Renditen erzielen möchte, sollte sich regelmäßig informieren und rechtzeitig die Bank wechseln.
Die Höhe der Zinsen auf das Tagesgeld ist selbstverständlich u. a. eines der Hauptkriterien bei der Auswahl der Bank. Jedoch sollte man sich in jedem Fall nach den Zinszuschlagterminen, auch Zinsintervalle genannt, erkundigen. Das sind die Termine, zu denen die Bank die erzielten Zinsen dem Tagesgeldkonto als Rendite gutschreibt. Das kann jährlich, vierteljährlich oder in sonstigen – von der Bank festzulegenden – Zeiträumen sein. Ist der Zinszuschlagtermin vierteljährlich vereinbart, wird die Rendite des 1. Quartals dem Konto gutgeschrieben und im 2. Quartal mit dem Tagesgeld mitverzinst – Zinseszinsen. Das muss bei der Wahl der Bank und des Angebots berücksichtigt werden. Kurz gesagt bedeutet das: Ein hoher Zinssatz garantiert nicht unbedingt hohe Renditen. Ebenso nicht vergessen sollte man bei der Planung der Finanzen, dass laut der Abgeltungssteuer von 2009 auch Zinserträge aus Tagesgeldgewinnen mit 25 Prozent zu versteuern sind.
