Welche Umzugskosten fallen an?
Umzugskosten setzen sich aus Fahrtkosten, Materialkosten und Personalkosten zusammen. Die Fahrtkosten lassen sich aus Fahrstrecke und Verbrauch ermitteln. Dabei ist es wichtig die Fahrzeuggröße richtig einzuschätzen. Praktische Fragen, wie die Zerlegbarkeit und Transportierbarkeit der einzelnen Möbelstücke und die Berechnung des Transportvolumens, müssen also vor dem Erstellen einer Kalkulation ermittelt werden. Auch die Frage, ob alle Stücke den Transport lohnen kann die Gesamtkosten beeinflussen. Ein Umzug ist auch immer eine Gelegenheit zu entscheiden, ob sich der Besitzer von einigen Möbeln trennen möchte, um diese vor Ort zu ersetzen. Bei der Bestimmung des Benzinverbrauchs sollte die Transportlast nicht unberücksichtigt bleiben. Es bietet sich also eine tabellarische Aufstellung der Gesamtkosten an, die sich abhängig von der Fahrstrecke ergeben.
Kostenrahmen festsetzen
Aufgrund einer Kostentabelle lassen sich die Umzugskosten einkalkulieren und so kann der Kunde entscheiden, ob ein Umzug kostengünstiger selbst durchgeführt werden kann. Alternativ lässt dich feststellen, ob sich der Auftrag besser von einem Unternehmen durchführen lässt. Die Umzugskosten einkalkulieren, schafft Sicherheit. Wer dabei einen Umzugskostenplaner benutzt, sollte diese Kosten aber schon ermittelt haben. Denn nur so kann ohne weiteres beurteilt werden, ob ein Angebot seriös ist und eine entsprechend fachmännische Durchführung erwartet werden kann.
Ein Preisrahmen sollte also vom Auftraggeber bereits ermittelt worden sein und auch besonders preiswerte Leistungen sollte ein möglicher Auftragnehmer begründen können. Auch die vertraglichen Klauseln und Regelungen sollte das Umzugsunternehmen transparent darstellen. Gerade im Hinblick auf die Zahlungsmodalitäten sollte klar sein, dass Vorschüsse zwar nicht unüblich sind, die vereinbarte Gesamtsumme aber erst nach der Durchführung des Auftrags ausbezahlt wird. Falls das Unternehmen eine Absicherung in Bezug auf die Bonität wünscht, kann diese durch einen Treuhanddienst einer Bank nachgewiesen werden. Deshalb lohnt es sich durchaus zu verhandeln. Auch Fragen der Haftung und Versicherung müssen gemeinsam geklärt werden. Im Zweifelsfall bietet es sich an, ein Unternehmen aufzusuchen, um vor Ort festzustellen, in welchem Zustand es sich befindet. Diese Vorbereitungen sollten im Rahmen der Sorgfaltspflicht getroffen werden, die in solchen Fällen dem Auftraggeber obliegen. Sie geben Sicherheit und schaffen eine gute Verhandlungsgrundlage.
